IXS Swiss Downhillcup Monte Tamaro 30.4–2.5.10

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Der Auftakt der Schweizer Downhill Rennserie endete im ziemlichen Chaos.

Das erste Rennen des Schweizer Downhillcups sollte am Monte Tamaro stattfinden. Wegen Dauerregen und starkem Nebel musste zuerst der Qualifikationslauf vom Samstag auf den Sonntag verschoben werden. Schlussendlich musste das Rennen dann wegen unverändert dichtem Nebel und Starkregen definitiv abgesagt werden…

Bei solchen Wetterverhältnissen wäre eine allfällige Bergung durch den Rega-Helikopter unmöglich gewesen, was die Rennleitung zu ihrem Entscheid bewegte.

Da dieses Rennen als Auftakt der IXS –Rennserie relativ früh in der Saison stattfand und sich mit keinem anderen Rennen überkreuzte, kamen dementsprechend viele FahrerInnen aus allen Himmelsrichtungen, um die frisch präparierte Strecke zu rocken.

Die erste Enttäuschung kam dann bereits am Freitag bei der Startnummerausgabe: Es waren nur noch wenige Startplätze für nicht vorangemeldete FahrerInnen vorhanden. Es entstand eine Warteliste von ungefähr 150 FaherInnen, und es begann ein Kampf mit allen Mitteln um die letzten Startnummern.

Die die zu einer Nummer kamen, stellten bald fest, dass noch mehr Geduld gefragt war: Dadurch dass nur ein Mountainbike pro Gondel transportiert werden konnte, entstand eine laaaaange Warteschlange mit einer Spitzenzeitwartezeit von bis zu 2 Stunden.

Samstagmittag setzte dann der Regen ein, begleitet von immer dichter werdendem Nebel. Die perfekt zubereitete Strecke löste sich allmählich im Schlamm auf. Die Rennleitung beschloss den Qualifikationslauf vom Samstagnachmittag auf Sonntagmorgen zu verschieben. Mein Qualifikationslauf sollte um 8.00 Uhr stattfinden, was bedeutete, dass ich mich in aller Frühe in Montur legte und um 7.30 Uhr mit den anderen Starterinnen die Gondel nach oben nahm. Bereits in der Mittelstation wurden dann unsere Bikes abgehängt. Der Nebel war noch nicht gewichen und es musste neu entschieden werden ob das Rennen überhaupt durchgeführt würde. Wir wurden wieder nach unten geschickt und bald war klar, dass das Rennen nicht stattfinden würde, da die Sicherheit der FahrerInnen bei solchen Wetterverhältnissen nicht gewährleistet werden konnte.

nach der Schlammschlacht..

Ein Teil des Fahrerlagers.

06

05 2010