Bardonecchia Freeride Marathon 2010 – 12/13.06.10

Freeride Marathon Bardonecchia 2010

Am Freitagabend gings los nach Bardonecchia, wo wir unser erstes italienisches Rennen fahren sollten. Der Freeride Marathon in Bardonecchia ist ein Langstreckendownhill mit Massenstart. Aufmerksam geworden auf dieses Rennen sind wir durch zwei italienische Fahrer, welche wir in Stresa am Lago Maggiore kennen lernten…

Der Bardonecchia Freeride Marathon beginnt auf 2800 Metern Höhe und zieht sich 15 Kilometer lang und 1500 Höhenmeter das Tal hinunter. Im hochalpinen Bereich lagen noch mehrere Schneefelder mit zum Teil knietiefem Schnee und Matsch. Diese mussten dann im Wettkampf rennenderweise überquert werden. Im mittleren Streckenteil schlängelt sich die Strecke über natürliche Wiesen- und Waldabschnitte und geht dann im unteren Drittel in einen flowigen Track auf Erduntergrund mit Anliegern und Sprüngen über.

Startzone auf 2800hm

Start


Am Samstag fand die Qualifikation statt welche die Starteraufstellung bestimmen sollte und am Sonntag wurden 2 Läufe gefahren, welche dann zusammengerechnet das Endresultat ergaben.

Insgesamt herrschte eine super Atmosphäre am Rennwochenende. Dazu gab es ein paar Einlagen „à la italiana“. Zum Beispiel wurde der zweite Lauf wegen heranziehendem Gewitter vorverlegt. Jedoch wurde dies nur mündlich durch den Lautsprecher kommuniziert was wir jedoch nicht gehört haben, da wir nur spärlich italienisch verstehen. So bemerkten wir plötzlich, dass fast niemand mehr im Fahrerlager war. Als wir zur Gondel gingen, erklärten uns ein paar Organisatoren und Helfer kopfschüttelnd und mit grossen Augen, dass das Rennen 2 Stunden vorverschoben wurde und dass wir es zeitlich nicht mehr schaffen würden pünktlich am Start zu sein. Wir konnten es fast nicht glauben umso weniger, da nach der Qualifikation und dem ersten Lauf beide eine Aussicht auf einen Podestplatz hatten. Zum Glück hatte einer der Organisatoren zum Start nach oben gefunkt und mitgeteilt, dass sie auf uns warten sollten. Nun nahmen wir die Gondel und Sesselbahnen unter den Rufen der wild gestikulierenden Italienern nach oben.

Lukas in Action

Nebst den regulären Preisen für die schnellsten Zeiten wurden Preise verteilt für:

• den/die FahrerIn der am meisten Style hat.
• den jüngsten Teilnehmer.
• die grösste Gruppe die teilnimmt.
• die Fahrer die den längsten Anreiseweg hatten.

Leider reichte es uns nicht ganz für den weitesten Anreiseweg, da ein paar Fahrer aus Süditalien angereist waren. Trotzdem gab es für das schweizer Team einen Trostpreis in Form eines 5 Kilogramm Nutella Topfes. — Oder gabs den für den fast verpassten zweiten Lauf??…. ;-)

1.Platz Barbara

das Männerpodest löst sich im Wasser auf..

Zuguterletzt löste sich die Preisverleihung wegen einem heftigen Platzregen in sekundenschnelle auf..

Lukas 3. Platz (Lauf 1: 22:16:90, Lauf 2: 20:49:55)
Barbara 1. Platz ( Lauf 1: 23:42:31, Lauf 2: 22:57:45)

Rangliste mit Zeiten

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06 2010