Maxiavalanche Cervinia (I) 7.–8.07.12

Barbara in Action

Letztes Wochenende fand der zweite Lauf der europäischen Maxiavalanche-Serie in Cervinia, am Fusse des Matterhorns statt…

Der Start befand sich auf dem Plateau Rosa auf 3400 Metern Höhe. Die Strecke verlief über den Gletscher, hinab über Geröllhänge, hochalpine Wiesen und weiter über die permanente Bikeparkstrecke bis hinab ins Dorf Cervinia.

Die Qualifikationsstrecke wurde leicht verkürzt, weil der Schnee auf dem Gletscher am Nachmittag bereits aufgeweicht und unbefahrbar war. Lukas startete mit der sensationellen Nummer 8 von der ersten Reihe aus in die Qualifikation. Jedoch stürzte er mehrmals und musste dann im Rennen von weiter hinten aus starten.

Lukas

Foto: Orlando

Foto: Luca Orlandini

Bei den Frauen war die mehrfache Downhill-Weltcup Siegerin Tracy Moseley am Start. Das Frauenfeld war zwar klein, aber mit starken Fahrerinnen besetzt.

Am Renntag fing es dann pünktlich um 7 Uhr morgens an richtig heftig zu regnen. Einen kurzen Moment lang überlegte ich mir, einfach im Bett liegen zu bleiben, entschied mich dann aber doch für einen Start. Nun hiess es Schlammreifen aufziehen und rauf auf den Gletscher. Kurze Zeit später erfuhren wir jedoch, dass das Rennen wegen der schlechten Witterung auf einer anderen Strecke stattfinden würde. Bald kämpften wir uns auf der Strecke dem Tal entgegen. Verschiedene Schneefelder mussten gequert werden und im unteren Teil verlief die Strecke über einen rutschigen, technischen Singletrail. Meine Reifenwahl war für die Gegensteigungen und die Tretpassagen absolut suboptimal. Nach dem ersten Lauf hiess es darum wieder Reifen wechseln, kurz etwas essen und wieder hoch zum Start. Der zweite Lauf lief nun schon viel besser und so erkämpfte ich mir den 3. Schlussrang. Lukas erreichte den guten 7. Platz bei den Maters 40 Europ Cup.

alle Resultate

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Podest mit Tracy Moseley ;-)

Die richtige Action kam jedoch erst nach der Preisverleihung.. Unser alter VW-Postbus wollte einfach nicht mehr richtig fahren. Immer wieder stellte er den Motor von alleine ab und das Gas funktioniert nicht mehr. Nach einer langen Odyssee von italienischem Abschleppdienst, schwarzen Auspuffwolken und sterbendem Motorengeräusch, unendlich vielen Zwischenstopps und nervzerreibenden Tunneldurchfahrten schafften wir es dann doch noch bis in die Schweiz und kamen spätnachts in Basel an.

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07 2012