Supermountain Scopello 29./30.09.12

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Scopello, Italien, wie man es sich vorstellt: Fliegenpilze so gross wie Pizzas, Pizzas so gross, dass sie weit über den Tellerrand ragen und das ganze eingebettet ins schöne Tal Valsesia..

Die Streckenbauer und Inizianten des Bikeparkes lernten wir schon gleich bei der Ankunft in Scopello kennen. Die Nutzung der Liftanlage im Sommer ist erst seit zwei Jahren möglich. Umso mehr ist es der Tatkraft der Initianten zu danken, dass bereits mehrere Rennen auf diesen Strecken stattfanden.

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Das Supermountain ist ein Rennformat mit Massenstart, abwärtsorientiert aber dennoch mit vielen Tretpassagen. Am Samstag war freies Training angesagt. Auf einer verkürzten Strecke wurde via Zeitmessung die persönliche Tagesbestzeit ermittelt und als Qualifikationsergebnis gewertet.

Die Italiener wissen schon wie man Feste feiert und so war es auch nicht weiter erstaunlich, als in der Nacht auf den Rennsonntag in der Nachbarschaft zum Fahrerlager die Basslinie hochgefahren und das Tanzbein geschwungen wurde. Auch für die Rennambiente wurde nicht gegeizt und namhafte Fahrer wie Marco Aurelio Fontana, der Cross-Country Olympia-Bronzemedaillegewinner wurden aufgeboten.

Bereits am Freitag Abend setzte der Regen ein und verwandelte den Erdboden zu Schlamm. Die Strecke wurde so für Mensch und Material zur Herausforderung. Erst als wir es fast nicht mehr glauben konnten kam am Sonntag Nachmittag dann doch noch die Sonne zum Vorschein.

Regen, Regen, Regen

Barbara fuhr am Samstag mit grossem Abstand die beste Qualizeit bei den Frauen. Am Sonntag gelang es ihr jedoch nicht auf den Tretpassagen das Tempo zu halten, und so erreichte sie den dritten Platz.

Mir hat es leider nicht aufs Podest gereicht, aber Freunde und Bekannte zu treffen und zusammen ein Rennwochenende zu verbringen, entschädigen genauso für die ganzen Strapazen.

08

10 2012